Japanische Orizia Oder Japanische Medaka (Oryzias Latipes)

Japanische Orizia Oder Japanische Medaka (Oryzias Latipes)
Japanische Orizia Oder Japanische Medaka (Oryzias Latipes)
Video: Japanische Orizia Oder Japanische Medaka (Oryzias Latipes)
Video: Medaka (Oryzias latipes) - Japanese Rice Fish - 'Champagne Gold Lamé' 2023, Februar
Anonim

Japanisches Medaka oder japanisches Medaka oder japanisches Medco oder Reisfisch (japanischer Reisfisch) - ein kleiner Süßwasserfisch aus Südostasien, der in stehenden und langsam fließenden Süß- und Brackgewässern wie Reisfeldern lebt. Das japanische Medaka war der erste Wirbeltierorganismus, der einen vollständigen Fortpflanzungszyklus im Weltraum absolvierte. Diese Fische sind bei Hobbyisten wegen ihrer Winterhärte und angenehmen Färbung beliebt geworden, die von cremeweiß über gelblich in freier Wildbahn bis weiß, cremig gelb oder orange in Zuchtfischen reicht.

Japanische Orizia oder japanische Medaka (Oryzias latipes), Foto fotografieren Aquarienfische
Japanische Orizia oder japanische Medaka (Oryzias latipes), Foto fotografieren Aquarienfische

Medaka ist seit dem 17. Jahrhundert in Japan beliebt. Eine der Besonderheiten von Oryzias ist, dass das Weibchen nach der Befruchtung die Eier einige Zeit zwischen den Afterflossen hält und sie erst dann auf die Pflanzen fallen lässt. Der Name der Gattung stammt aus dem Griechischen ὄρυζα (Oryza), was "Reis" (Reisfelder) bedeutet.

Lebensraum: Asien - Japan, Korea, Taiwan, China, Vietnam, Usbekistan und Kasachstan.

Lebensraumansprüche: von hochbrackigen Mangrovensümpfen bis hin zu sauren Süßwasserwaldbächen, Reisfeldern, landwirtschaftlichen Kanälen und großen Flusseinzugsgebieten.

Beschreibung: Der Körper ist länglich, abgeflacht, der Rücken ist fast gerade. Oberer Mund. Die Rückenflosse ist bei Männern spitz, bei Frauen gerundet. Rückenflosse mit 5-8 Strahlen, Anal 15-22. Die Brustflossen sind relativ hoch.

Farbe: grauer Körper mit grünlichem oder bläulichem Farbton. An den Seiten befindet sich ein dunkler schmaler Streifen. Die Flossen sind transparent mit einem orangefarbenen Rand. Die Augen sind blau. Während der Paarungszeit werden die Flossen der Männchen schwarz.

Größe: 4,5-5 cm.

Reisfisch oder japanische Oryzia (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfische
Reisfisch oder japanische Oryzia (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfische

Aquarium: Ein allgemeines längliches Aquarium (45 x 30 cm und mehr), das mit einem Deckel bedeckt ist.

Wasser: dH 8-19 °, pH 6,5-8,5. Einige Aquarianer geben 1 g Salz pro Liter Wasser hinzu. Belüftung, leichter Durchfluss.

Temperatur: 16-22 ° C.

Pflanzen: Dickichte lebender Pflanzen (einschließlich schwimmender), offene Bereiche zum Schwimmen von Oryzias sind erforderlich.

Beleuchtung: natürlich.

Untergrund: dunkel.

Dekoration: Verschiedene Treibholz- und Baumwurzeln sind willkommen.

Fütterung: Lebendfutter (kleine Insekten, Krebstiere, Würmer und anderes Zooplankton) täglich unter Zusatz von Ersatzstoffen, Flocken oder Algen.

Japanischer Honig (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfisch
Japanischer Honig (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfisch

Verhalten: Japanischer Honig - Schulbildung und mobiler Fisch. Fühlen Sie sich gut in kleinen Schulen mit 8 oder mehr Fischen.

Persönlichkeit: ängstlich, friedlich.

Wasserzone: obere Wasserschicht.

Nicht zu beachten: große aggressive Fische.

Kann gehalten werden mit: kleinen Fischen, die unter ähnlichen Bedingungen in der Natur leben - Dermogenis, Pseudomugila, Brachygobius.

Fischzucht: äußere Befruchtung. Morgenlaichen, portioniert. Die befruchteten Eier hängen am Bauch des Weibchens, bis es sie auf die Pflanzen fallen lässt.

Geschlechtsunterschiede: Frauen sind etwas größer als Männer, ihr Körper hat einen blauen metallischen Schimmer. Pubertät: beginnt mit 10 Monaten.

Laichaquarium: ab 20 l kleinblättrige und schwimmende Pflanzen (Kabomba, Hornkraut, Aquariummoos Taxiphylum), T-Wasser 25-30 ° C, dH 7-10 °, pH 6,8-7,2.

Verhältnis von Mann zu Frau: 1: 1.

Anzahl der Eier: Das Weibchen legt bis zu 14-30 transparente Eier pro Tag.

Inkubation: 1-3 Wochen (Dauer abhängig von der Wassertemperatur).

Nachkommen: erfordert täglichen Wasserwechsel.

Starter - Feed: Ciliaten, Artemia - Nauplien, "live Staub".

Jiggen von den Eltern: Bei reichlich Futter berühren die Eltern die Braten und Eier nicht.

Japanische Orizia (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfische
Japanische Orizia (Oryzias latipes), Fotofotografie Aquarienfische

Kommentare: Zur Bekämpfung der Larven der Anopheles-Mücke.

Das japanische Medaka ist das einzige Wirbeltier, das 1994 an Bord des Space Shuttles erfolgreich „Sex hatte“und sich im Weltraum vermehrte.

Wissenschaftler verwenden Oryzium in vielen Bereichen der biologischen Forschung, vor allem in der Toxikologie.

Es wurden gentechnisch veränderte Fische in leuchtenden Farben (leuchtend fluoreszierendes Grün, Gelb, Rot und Lila) gezüchtet. Der Verkauf solcher Fische ist jedoch verboten.

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